Der Preis des Lebens - Teil 2 

 

 

 

Wir leben um ein Vielfaches über unsere natürlichen Verhältnisse und

 

unsere Lebensweise fordert ihren Preis,- sie könnte das Leben kosten…

 

Eine globale, ökologische Preis- und Steuerreform könnte das System Erde möglicherweise noch stabilisieren.

 

 

 

 

Die bisherige falsche Prioritätensetzung, erst Wirtschaft und Wachstum, dann Soziales und dann Ökologie und Klimaschutz muss umgekehrt werden, denn sie beruht offensichtlich auf einer Fehlwahrnehmung und hat die Welt an den Abgrund geführt.

Im Rahmen bleiben- Earth first

Heute stehen wir vor einer grundlegenden Entscheidung: Entweder wir bleiben innerhalb der lebensfreundlichen Rahmenbedingungen, die das Klima- und Erdsystem seit Jahrmillionen aufrecht erhält, oder „wir fallen aus dem Rahmen". Entweder wir bleiben im Rahmen des Möglichen oder wir werden ihn auf immer verlassen. Das kann man so doppeldeutig nehmen, wie es gemeint ist.

 

„Seiendes ist nur, als den Gesetzen des Seins Unterworfenes." (G.W.Leibniz).

 

 

Die Erde ist unser einzig möglicher Handlungsrahmen und ihre Stabilität und ihr Funktionieren sind die Grundlage des Lebens und also auch des menschlichen Lebens.

 

„Man soll nicht aus dem Rahmen fallen", empfiehlt ja eine geläufige Redensart, die umso mehr zutrifft, wenn man nur in diesem Rahmen überleben kann.

 

Es müssen also gesellschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dafür sorgen, dass die

 

natürlichen, erdsystemischen Rahmenbedingungen nicht verletzt und zerstört werden. Das weitere Funktionieren des Systems Erde muss den subsystemischen Interessen von Staaten, Konzernen und sonstigen Akteuren übergeordnet werden. „Earth first" könnte man sagen.

 

Doch erst, wenn die planetarischen Begrenzungen, die unser Handeln limitieren, als reale finanzielle und ökonomische Faktoren in Erscheinung treten, erzwingen sie reale Verhaltensänderungen und realen Klimaschutz. Wir sollten noch rechtzeitig den wahren Wert der Natur erkennen und erkennbar machen und einen angemessenen Preis für die Güter und Leistungen der Natur verlangen und bezahlen.

 

Die bisherigen Fehlbilanzierungen müssen korrigiert werden und die permanenten unersetzlichen Wertverluste, die wir derzeit der Natur zufügen, müssen in den Bilanzen auftauchen und uns endlich die Wahrheit über die Kosten unserer Lebensweise sagen. Die ökologische Wahrheit der Bilanzen muss auch zu einer ökologischen Wahrheit der Preise und Steuern führen.

 

Nötig sind Preise und Steuern, die den wahren Preis unserer Lebensweise und den wahren Wert des Lebens wiederspiegeln.

 

Der Preis des Lebens

 

Der Schutz des Klimas und die Stabilisierung des Erdsystems muss durch einen stetigen Preisanstieg bei Energie und Rohstoffen in allen Kalkulationen viel größeres Gewicht bekommen und so die Wirtschaft in eine nachhaltige und zukunftsfähige Richtung umsteuern.

 

Da die Endlichkeit der Ressourcen sich nicht rechtzeitig in steigenden Marktpreisen wiederspiegelt, muss rechtzeitig „ein künstliches Verknappungssignal" (E.U.von Weizsäcker, Faktor Fünf, S.307 ff) eingeführt werden, durch eine ökologische Preis und Steuerreform, ibd. eine CO2- Steuer.

 

Allerdings sind alle bisherigen Versuche einer Verteuerung von Energie und Rohstoffen und Umweltbelastung und Umweltverbrauch gescheitert. Seit 200 Jahren sind die Ressourcen, einschließlich Energie, abgesehen von kurzfristigen Schwankungen, immer billiger geworden (von Weizsäcker). Die Zwänge globaler Standortkonkurrenz und Arbeitsteilung verhinderten bisher nationale, aber auch z.B. EU- weite Lösungen.

 

Schon 1992 hat die EU- Kommission entsprechende Vorschläge für Europa gemacht und die Einführung einer Energie/ CO2- Steuer vorgeschlagen. Ökologisches, klimaverträgliches Handeln müsse sich lohnen und belohnt werden, klimaschädliches Verhalten müsse teurer werden und dürfe sich nicht mehr lohnen. Das ist 25 Jahre her und aktueller denn je. Interessant ist, dass Deutschland die Einführung einer EU- weiten CO2- Steuer blockiert („CO2- Preis: Europa wartet auf Deutschland", Klimaretter. Info, 20.03.2018) und gleichzeitig aber die deutsche Wirtschaft der Einführung eines globalen CO2- Preises überwiegend positiv gegenüber steht

 

(„ Dax-Konzerne wohl für strenge Regeln beim Klimaschutz",- SPIEGEL ONLINE, 19.02.2018).

 

Wenn sich die Rahmenbedingungen für alle gleichermaßen ändern, - dann würden den ökologischen Vorreitern auch keine Wettbewerbsnachteile entstehen, da sich die Kosten ja für alle gleichermaßen ändern. Und es muss vorteilhafter sein, in diesem Klimarahmen zu handeln, als sich außerhalb zu stellen. Sollte sich ein Land diesem „Klimarahmen" entziehen, z.B. die USA, dann würde es sich selbst isolieren und seine Produkte würden bald nicht mehr weltmarktfähig sein, da sie den ständig steigenden ökologischen Standards bald nicht mehr genügen würden.

 

Eine Weltpreisreform für Energie und Rohstoffe und eine CO2- Steuer stehen längst auf der globalen Tagesordnung und müssen jetzt Realität werden. Die Welt muss sich, will sie im gegebenen natürlichen Rahmen des Lebens bleiben und ihn erhalten, einen „Klimarahmen" geben, der die natürlichen Begrenzungen des Systems Erde, als nicht überschreitbare Leitplanken gesellschaftlichen Handelns setzt und diese Begrenzungen auch in klare politische und ökonomische Signale übersetzt.

 

Es braucht neue globale Spielregeln, die die Akteure, nicht nur aus Vernunftgründen, sondern aus eigenem finanziellem und ökonomischem Interesse zu nachhaltigem Handeln veranlassen. Frieden mit der Erde gibt es nicht umsonst, sondern die Natur und ihre Leistungen müssen endlich einen angemessenen Preis bekommen, sie muss uns teuer werden, damit sie uns lieb wird.

 

Der Terrestrische Rat

 

Zur Umsetzung dieser notwendigen Selbstbegrenzungen wäre eine machtvolle Institutionalisierung der planetaren Vernunft, ein Weltklimarat oder ein Terrestrischer Rat notwendig, der auf der Grundlage des Pariser Klimaabkommens, die Stabilität des Systems Erde gewährleistet und den diversen subsystemischen Interessen übergeordnet ist. Der Terrestrische Rat regelt den Stoffwechsel der menschlichen Zivilisation mit der Erde und sorgt dafür, dass Belastungsgrenzen (Planetarische Leitplanken) des Planeten nicht überschritten werden und die Funktion der erdsystemischen Regelkreise nicht destabilisiert wird, wie es gerade der Fall ist.

 

Der Rat hätte die Aufgabe, das Klima- und Erdsystems mit allen nötigen und möglichen Maßnahmen zu stabilisieren und vor allem eine schnelle, drastische Reduzierung der THG- Emissionen herbeizuführen.

 

Dies könnte durch eine globale Preis- und Steuerreform erreicht werden, die den Naturverbrauch und die Naturbelastung schrittweise verteuern würde, wodurch den bisher unverbindlichen Selbstverpflichtungen schnell Taten folgen müssten und den nationalen Bemühungen zur Emissionsreduzierung ein enormer Schub verliehen würde. Das würde vielleicht doch noch rechtzeitig den bisherigen Kurs der menschlichen Zivilisation in den entropischen Abgrund ändern und der Erde die dringend benötigte Atempause verschaffen.

 

Der Terrestrische Rat vertritt die planetare Vernunft, also das gemeinsame übergeordnete Interesse aller Menschen, auch das der kommenden Generationen an der Erhaltung des Lebens und der Lebensgrundlagen und ist verpflichtet, dies auch gegen Sonderinteressen durchzusetzen.

 

Dieser Rat müsste sehr schnell wirksam werden, um noch rechtzeitig die notwendige grundlegende Richtungsänderung einleiten zu können. Dieser Weltklimarat oder „Terrestrische Rat" müsste über beträchtliche reale Macht verfügen, die von den Unterzeichnern des Pariser Klimavertrages freiwillig an ihn abgetreten wird. Sein Konstituierungsprozess müsste von der Weltgemeinschaft mit allen Mitteln unterstützt werden, -finanziell, z.B. durch 1% des jeweiligen BSP, personell, politisch, kulturell und moralisch.

 

Der Terrestrische Rat steuert den Energie- und Rohstoffverbrauch und die Emissionen der Menschheit über Preise und Steuern (CO2).

 

Die globale ökologische Preis- und Steuerreform

 

Die Preisbildung erfolgt nun nicht mehr durch Angebot und Nachfrage, sondern der Terrestrische Rat

 

legt wissenschaftlich begründete Preise fest, die den Verbrauch und die Emissionen schrittweise auf ein erdsystemverträgliches Niveau senken sollen.

 

Es müssen die Folgekosten unseres verschwenderischen Umgangs mit Rohstoffen und Energie, der eigentlich unbezahlbare Preis der Klimakatastrophe und ihrer Folgen einberechnet werden und die Rechte der kommenden Generationen an den Gütern der Erde.

 

Ein unabdingbarer erster Schritt wäre natürlich die sofortige Streichung aller Subventionen für fossile Energieträger.

 

Der Terrestrische Rat berechnet das nötige Tempo und Ausmaß der Preis- bzw. Steuererhöhungen und macht klare Vorgaben über ihre stufenweise Umsetzung. Z.B. würde der Ölpreis sofort von ca. 75 auf 100 $/ Barrell und dann jährlich um weitere 25 $ steigen, so dass sich der Preis in fünf Jahren auf 200 $ erhöht hätte. Der Kohlepreis würde sich noch schneller erhöhen. Die nationalen Regierungen setzen die Preis- und Steuervorgaben des Terrestrischen Rates um und leiten einen Teil der daraus resultierenden Mehreinnahmen an ihn zurück. Die Mehreinnahmen werden für den notwendigen ökologischen Umbau und nötige Anpassungsmaßnahmen, sowie für die Senkung der Lohnnebenkosten verwendet.

 

Zur konkreten Ausgestaltung einer ökologischen Preis und Steuerreform gibt es eine Vielzahl von Studien und Vorschlägen. Verwiesen sei hier nur auf die Studie der Umweltverbände von 1998, „Die ökologische Steuerreform" von C.Krebs, D.T,Reiche, M.Rocholl und aktuell auf das Modell des Forum Wissenschaft & Umwelt in Österreich, in dem eine Energie- und CO2- Abgabe und ihre Funktionsweise klar und verständlich dargestellt wird (R.Christian, M.Getzner, „Mit Steuern steuern!", Wien 2017).

 

Die steigenden Preise würden die Energie- und Rohstoffverschwendung stoppen und die Transporte verteuern, sowie lebendige Arbeit verbilligen, was ein ganz klares Signal wäre und die Weltwirtschaft sofort in eine nachhaltigere und klimaverträglichere Richtung lenken würde, auf den Weg der

 

Dekarbonisierung, Regionalisierung und Demokratisierung

und den der Verbrauchssenkung und Einsparung. Klimaschutz würde profitabel werden!

 

 

Energie- und emissionsintensive, klima- und umweltschädliche Geschäftsstrategien würden sich zunehmend nicht mehr rechnen, regional orientierte, arbeitsintensive und energiesparende dafür umso mehr. Nicht zuletzt, wäre das auch der Weg zu sehr vielen neuen Arbeitsplätzen, da lebendige Arbeit entlastet würde, was arbeitsintensive Produktionsweisen vor Ort wieder konkurrenzfähiger machen würde. Die Energie- und Ressourcenfressende, vergegenständlichte, „tote Arbeit" würde steuerlich und preislich dagegen stark belastet. Roboter, Automaten, Fließbänder und globalisierte Wertschöpfungsketten würden sich bald einfach nicht mehr rechnen und Kohlekraftwerke und spritschluckende, große Autos wären ganz schnell Auslaufmodelle.

 

Die derzeitigen sozialen, ökonomischen und finanziellen Ungleichgewichte weltweit, aber auch in der EU würden abgemildert. Die weltweite Transportlawine würde eingedämmt und regionale, nachhaltige und kleinteilige Strukturen würden geschützt und wieder konkurrenzfähig.

 

Es würde genau der Strukturwandel befördert, den wir jetzt brauchen.

 

Durch die zu erwartende massive Divestmentbewegung, also die Umlenkung von Investitionen aus den fossilen Bereichen in die Zukunftssektoren der Wirtschaft, würden gewaltige Mittel für den globalen Strukturwandel frei. Bald schon könnten z.B. drei Viertel aller Investitionen im Energiesektor im Bereich erneuerbare Energien erfolgen. Der Kapitalstock der fossilen Industrien würde nach und nach entwertet, was den fossil- globalistischen Machtblock schwächen und allmählich zurückdrängen würde. Die zukunftsorientierten, postfossil orientierten Kapitalfraktionen würden gestärkt,- wodurch sich die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse allmählich verschieben würden und auch der politische Machtwechsel nur noch eine Frage der Zeit wäre. Die kaum noch kontrollierbaren Strukturen der global agierenden Großkonzerne würden eingedämmt und ausgetrocknet und wären irgendwann nicht mehr rentabel, wodurch sich der bisherige Enteignungs- und Konzentrationsprozess wieder umkehren würde. Das wäre gleichzeitig ein globaler Demokratisierungsprozess, denn es würde wieder Macht nach unten zurückgegeben.

 

Die geänderten Terms of Trade würden überdies zu einer gerechteren Weltwirtschaft führen und den Rohstoffländern Entwicklungschancen und Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel geben.

 

Die sehr armen Länder müssten natürlich Ausgleichszahlungen erhalten, auch dafür, dass sie bisher das Klimasystem nur minimal geschädigt haben.

 

Die fortschreitende Preissteigerung wäre gleichzeitig eine beständige Kapitalentwertung- und Vernichtung auf friedlichem Wege, was die enorme Anhäufung unproduktiven, spekulativen Kapitals allmählich vermindern und/oder einer sinnvollen Verwendung zuführen würde und so auch die Gefahr eines gewaltsamen, kriegerischen Auswegs aus der Überakkumulation vermindern würde.

 

Die „Internalisierung" der Folgen und Folgekosten unserer Wirtschafts-und Lebensweise ist längst überfällig.

 

Es kostet nicht das Leben

 

den unersetzlichen Wert des Lebens zu akzeptieren, ganz im Gegenteil.

Die globale Verteuerung von Energie und Rohstoffen wäre das Mittel, um endlich den global nötigen, schnellen ökologischen Um- und Rückbau auf den Weg bringen. Klimaschädliche Strukturen würden zunehmend belastet und dadurch substantielle Emissionsminderungen erzwungen und gleichzeitig würde die menschliche Arbeit entlastet, was zum einen, sehr viele Arbeitsplätze schaffen und zum anderen sozial ausgleichend wirken würde, da sich die Produktivitätsunterschiede allmählich vermindern würden.

 

 

Mit den freiwerdenden finanziellen Mitteln könnte zudem der weltweit nötige Umbau und die Anpassung finanziert werden. Der Terrestrische Rat initiiert, koordiniert und finanziert die nötigen Maßnahmen, wie die notwendige globale Aufforstung in der Größenordnung von mehreren Millionen Quadratkilometern, Maßnahmen von Geoengeneering, Ausgleichsmaßnahmen für ärmere Länder, Rettungsmaßnahmen und Katastrophenschutz, aber auch die weltweit nötigen Anpassungsmaßnahmen bei Wasserversorgung und Hochwasserschutz. Darüber hinaus würde der Terrestrische Rat den global nötigen infrastrukturellen und industriellen Um- und Rückbau unterstützen, wie beispielsweise den weltweiten Umstieg auf regenerative Energien, 100% ökologische Landwirtschaft und einen ökologischen Umbau der Verkehrssysteme.

 

Die Mittel würden über nationale und internationale Klimarettungsfonds bereit gestellt und damit auch den Ärmsten und am stärksten Betroffenen zur Verfügung stehen.

Neben dem Terrestrischen Rat ist auch ein Klimagerichtshof notwendig, der nicht kooperierende Staaten und Konzerne mit Anklagen, Sanktionen, aber auch Boykotten unter Druck setzen könnte. Mit diesen beiden Institutionen könnte sich die Weltgemeinschaft noch rechtzeitig starke und handlungsfähige Instrumente schaffen, um die nötigen Umbau- und Anpassungsmaßnahmen auch durchzusetzen.

 

 

Eine globale ökologische Preis- und Steuerreform würde die Weichen der Entwicklung endlich in Richtung Zukunft stellen und dürfte erheblich zur notwendigen „Großen Transformation" (WBGU, U.Schneidewind, 2018) beitragen.

 

Den realen Preis des Lebens anzuerkennen, das würde die Welt wieder langsamer und menschlicher machen und uns vielleicht noch rechtzeitig zu der Erkenntnis kommen lassen, dass das Leben eigentlich unbezahlbar ist und der Sinn des Lebens darin besteht, dass das Leben weitergeht und wir es nicht verlieren. Seinen wirklichen Preis weiter nicht zu bezahlen, das könnte uns allerdings das Leben kosten.

 

Der Verlust des Lebens fordert letztlich den höchsten Preis, im Großen wie im Kleinen, für die Erde wie für den Menschen, für das Individuum, wie für die Gattung. Dieser Preis ist bekanntlich der Tod, -der alles wertlos macht und weder verhandelbar noch stornierbar ist.

 

Jürgen Tallig 2018 tall.j@web.de

 

https://earthattack-talligsklimablog.jimdofree.com/

 

 

 

Literatur:

 

U.Brand/M.Wissen, Imperiale Lebensweise, 2017

W. Steffen, J.Rockström et al, Trajectories of the Earth System on the Anthropocene, in "PNAS" 8/2018

 

 

F.Ekardt, Paris- Abkommen, Menschenrechte und Klimaklagen, 2018

 

David Wallace-Wells, „Der Planet schlägt zurück" (dt. im „Freitag",20.07.2017)

 

S. Rahmstorf, Können wir die globale Erwärmung rechtzeitig stoppen?, KlimaLounge,11.04.2017

 

Maria A. Martin, Das riskante Spiel mit dem Gleichgewicht, Kippelemente im Klimasystem, 2014

 

Ottmar Edenhofer, Den Klimawandel stoppen, Es gibt nicht zu wenig, sondern zu viel fossile Ressourcen – sie müssen in der Erde bleiben, in: „Atlas der Globalisierung: Weniger wird mehr", Berlin 2015, S. 90-93.

 

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Faktor Fünf, 2009

 

Fred Luks, Die Zukunft des Wachstums, 2001

 

Serge Latouche, Es reicht! Abrechnung mit dem Wachstumswahn, dt. 2015

 

Herman E. Daly, Ökologische Ökonomie, 2002

 

WBGU, Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation, Hauptgutachten 2011

 

WBGU, Zivilisatorischer Fortschritt innerhalb planetarischer Leitplanken, 2014

 

WBGU, Klimaschutz als Weltbürgerbewegung, Sondergutachten 2014

 

WBGU, Entwicklung und Gerechtigkeit durch Transformation, Sondergutachten 2016

 

Naomi Klein, „Kapitalismus vs. Klima", 2015

 

WWF, Living Planet Report, 2016

 

Rockström J., „The 10 Science must knows on Climate Change", 2017

 

Uwe Schneidewind, Die Große Transformation, 2018

 

J. Tallig, „Rasante Zerstörung des Blauen Planeten", Umwelt aktuell 12.2016/01.2017

 

„Die tödliche Falle" , Umwelt Aktuell 11/2017

 

„Einmal Heißzeit und zurück", Libell, 2018

 

„ Die Erde im Jahr 2035", Tarantel 81, S. 24 ff, Juni 2018

 

J. Tallig, „EARTH FIRST: Der Preis des Lebens" in Blätter für deutsche und internationale Politik, 10`2018

 

 

Umweltbundesamt, Nachhaltiges Deutschland, 1997

 

Vandana Shiva, „Erd-Demokratie", 2005

 

„Zukunftsfähiges Deutschland", Studien des Wuppertal Instituts 1997 und 2008